Johann Friedrich Braun
(1759-1824) |
24 Exercices pour l’hautbois dans les tons les plus difficiles
für den Blattspielunterricht und Eigenstudium
Johann Friedrich Braun stammt aus der Musikerfamilie Braun. Sein Vater war Karl Anton Philipp Braun (1788–1835) dessen Sonate bei befoco music erschienen ist.
Aus dem Vorwort von Boris Brinkmann:
[...] Über Johann Friedrich Braun (geboren 15. Sept. 1759 in Kassel , gestorben an seinem Geburtstag, 15. Sept. 1824 in Ludwigslust) ist wenig mehr bekannt, als dass er nach Ausbildung bei Christian Samuel Barth in seiner Heimatstadt und Carlo Besozzi in Dresden Oboenvirtuose wurde, mit nicht einmal achtzehn Jahren als Oboist und Violinist (!) in die Mecklenburgische Hofkapelle in Ludwigslust eintrat, wo er die Tochter deren Leiters heiratete, und auf Konzertreisen Hamburg, Kopenhagen, Berlin und Breslau sah.
Er schrieb u. a. eine Sinfonie, sechs Oboenkonzerte, von denen fünf nur als Solostimme überliefert sind, ein Doppelkonzert für 2 Flöten und eines für 2 Oboen1. – Ca. 1825 erschienen bei Breitkopf & Härtel 24 Exercices pour l´Hautbois dans les tons les plus difficiles, eine Sammlung, deren „Übungseffekt“ offenbar zunächst im Lesen unangenehmer Tonarten besteht – gibt es doch tatsächlich Stücke in Ces-dur oder etwa ais-moll! [...]
Außerdem bei befoco music von Johann Friedrich Braun: Concerto potpuree für Oboe und Klavier und sein Quartett (rekonstruiert).